Geschichte
Laterna magika wurde 1958 gegründet. Der Regisseur Alfred Radok mit dem Bühnenbildner Josef Svoboda entwickelten damals für die Weltmesse im belgischen Brüssel und ihren tschechoslowakischen Pavillon eine Produktion mit dem Titel Laterna magika.
Diesen Namen übernahm danach das Theater in Prag, das sich im rekonstruierten Gebäude des Kinos Adria in der Strasse Národní třída befand. Hier wurde das erfolgreiche Programm aus Brüssel aufgeführt.
Eine weitere Etappe im Leben der Laterna magika stellt ihre Teilnahme an den Weltmessen im kanadischen Montreal 1967 und im japanischen Osaka 1970 dar. Mit Programmen zu diesen Projekten wurde das Theater weltweit zu Gastspielen eingeladen. Mitte der 80er Jahre wurde Laterna magika zum Bestandteil des Nationaltheaters in Prag. Zum künstlerischen Leiter dieses spezifischen Mediums, das meistens keine Worte verwendet und mit Kombination von Projektion, Tanz, Musik, Licht, Pantomime, usw. arbeitet, wurde der ursprüngliche Mitbegründer Josef Svoboda.
Die grundsätzliche Bestrebung, durch die heute Laterna magika gestaltet wird, ist die Suche nach neuen Wegen zum spezifischen Theater, das fähig ist, eine Geschichte mit Verwendung verschiedener Themen und Mittel zu erzählen.